TU Braunschweig

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König, S.:
Das ITC Framework - Konzeption, Umsetzung und Anwendung eines Rahmenwerks zur Werkzeugkopplung.
Workshop im Rahmen der DFG-Schwerpunktprogramme KONDISK, SPEZI, Embedded Systems und Rapid Prototyping, 2001. Braunschweig, 11./12.06.2001.

Kurzfassung:

Der Beitrag beschreibt die Konzeption, prototypische Umsetzung und Anwendung eines Rahmenwerks zum Entwurf verteilter Automatisierungssysteme. Das ITC-Framework (ITC= Inter Tool Cooperation) trägt der steigenden Komplexität, dem kontinuierlich-diskreten Charakter sowie der dezentralen Struktur der zu entwerfenden Systeme Rechnung, indem es durch Kopplung bestehender CAE-Werkzeuge eine verteilte Modellierung und Simulation sowie die Kombination unterschiedlicher Beschreibungsmittel unterstützt. Die offene Architektur und die Nutzung des CORBA-Standards sorgen für eine Erweiterbarkeit des Werkzeugverbundes über Plattformgrenzen hinweg, wodurch eine größere Flexibilität in der Einbindung von CAE-Werkzeugen in den Werkzeugverbund erreicht und eine CAEUmgebung nach den Bedürfnissen des Anwenders konfiguriert werden kann. Bei der Auswahl der aktuell integrierten bzw. in naher Zukunft zu integrierenden CAEWerkzeuge wird neben der Anforderung nach Abdeckung einer Palette verbreiteter Beschreibungsmittel insbesondere auf die Möglichkeit zur automatischen Codegenerierung Wert gelegt. Zu diesen Werkzeugen zählen MATLAB Simulink (Blockschaltbilder) und Stateflow (Zustandsdiagramme), Artifex (farbige Petrinetze), Visual State (Zustandsdiagramme), Statemate (Zustandsdiagramme), sowie Eigenentwicklungen wie HyNet (hybride Petrinetze). Das Rahmenwerk findet in einem Projekt Anwendung, das innovative Konzepte zum Betrieb von Bahnen entwickelt. Hierbei wird ein System zum Betrieb virtueller Zugverbände konzipiert und anhand einer Hardware-in-the-Loop-Simulation validiert.


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