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Entwicklung einer Methodik zur Zertifizierung von Ortungseinrichtungen unter sicherheitsrelevanten Aspekten

Projektbearbeiter: Jürgen Schröder, Frank Hänsel, Jan Poliak, Uwe Becker
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartner: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Das Vorhaben hat zum Ziel, eine durchgängige Methode zu entwickeln, mit der es möglich ist, Ortungseinrichtungen (mit dem Schwerpunkt der satellitenbasierten Systeme) vor dem Hintergrund sicherheitsrelevanter Anwendungen zu zertifizieren.

Ein wichtiger Aspekt hierbei ist ein verkehrsträgerübergreifender Ansatz, der bereits etablierte und akzeptierte Verfahrensweisen aufgreift.

Hierzu ist auf drei Ebenen Arbeit notwendig:

  • Grundlegende Arbeiten
    Dies umfasst als Basis eine einheitliche und sorgfältig definierte Begriffswelt (Terminologie/Taxonomie) sowie die Definition von Maßen und Einheiten für die Beschreibung der Qualitätsmerkmale (z.B. Genauigkeit, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit) sicherheitsrelevanter Anwendungen. Es soll darauf aufbauend eine Einteilung von Anforderungen in verschiedene Klassen als Ausprägung der Maße für verschiedene Ansprüche/Anspruchsniveaus an die Sicherheitsrelevanz sowie entsprechende Nachweiskonzepte erstellt werden.
  • Definition von Prozeduren
    Für die Durchführung von Nachweisen werden Sätze an Messprozeduren definiert, um für die einzelnen Klassen Untersuchungen zu ermöglichen. Hierbei wird auch auf eine gute Reproduzierbarkeit der Prozeduren Wert gelegt, um die Ergebnisse sinnvoll vergleichen zu können.
  • Vorschläge für die Normung
    Zusätzlich werden die Ergebnisse der vorangegangenen Schritte aufgearbeitet, um bei entsprechenden Normungsgremien mitzuarbeiten und die Ergebnisse dort einzubringen. Dieses umfasst sowohl die grundlegenden Erkenntnisse (Terminologie, Maße, ?) als auch die Empfehlungen für die Umsetzung der organisatorischen Strukturen.


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