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Integration der Sicherheitsanalyse in den Entwurfsprozess sicherheitsrelevanter Steuerungen

Projektbearbeiter: Jörg R. Müller
Auftraggeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektpartner: Helmut-Schmidt-Universität - Institut für Automatisierungstechnik

Gegenstand des Vorhabens ist die Entwicklung einer Vorgehensweise zum Entwurf sicherheitsrelevanter Steuerungssysteme, bei der die qualitative und quantitative Sicherheitsbetrachtung in den Entwurfsprozess integriert ist. Derartige Sicherheitsbetrachtungen werden in aktuellen Normen im Anwendungsbereich der Eisenbahnleittechnik (CENELEC-Normen) und der chemischen Industrie (IEC 61508) gefordert, werden aber im Allgemeinen erst nach dem Entwurf durchgeführt, um das Design zu validieren und ggf. zu verifizieren. Das Vorhaben zielt ab auf die Integration der Sicherheitsbetrachtung in den Entwurf, um Risiken, die sich aus Entwurfsentscheidungen ergeben, zeitnah ermitteln, bewerten und ggf. durch Revision des Entwurfs reduzieren zu können. Diese Integration erfordert, die Methoden der Sicherheitsanalyse mit den Beschreibungsmitteln des Entwurfs zu verbinden, so dass die Sicherheitsanalyse rechnerbasiert auf die Vorgaben des Entwurfs (Beschreibung der Struktur und der Dynamik des Systems) und auf die Ergebnisse des Entwurfs (Steuerungsprogramm) zugreifen kann und damit teilweise automatisch durchgeführt werden kann. Für die integrierte Vorgehensweise sollen im Rahmen des Vorhabens geeignete Beschreibungsmittel, eine Anwendungsmethodik sowie eine passende Werkzeugunterstützung untersucht und erprobt werden.


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