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DIBMOF

DIBMOF: Realisierung und Integration

Projektbearbeiter: Dirk Leinhos
Auftraggeber: Siemens AG - Verkehrstechnik Braunschweig
Projektpartner: Siemens AG - Verkehrstechnik Braunschweig

In einem Forschungsvorhaben der Deutschen Bundesbahn, in dem die Fa. Siemens AG als Partner beteiligt ist, soll eine europäisch abgestimmte Kommunikationsschnittstelle zwischen mobilen Einheiten (Züge) und ortsfesten Einrichtungen an dem Fahrweg gefunden werden. Der Name für dieses Forschungsvorhaben lautet DIBMO, Dienste-integrierender Breitband-Mobilfunk.

In der ersten Phase, der Machbarkeitsstudie, muß geklärt werden, wie und wleche Dienste in einem Funkkanal integriert werden können. Generell lassen sich diese Dienste in drei Klassen unterteilen:

  1. kundenspezifische Dienste
  2. bahnspezifische Dienste ohne Sicherheitsverantwortung
  3. bahnspezifische Dienste mit Sicherheitsverantwortung

Ein spezieller Dienst der Klassen 3 ist u.a. die Zugbeeinflussung. Hier spielt das unterlagerte Ortungssystem für den Zug hinsichtlich der europäisch einzuführenden Frequenzen eine entscheidende Rolle.

Hierfür ist eine Analyse und Systemkonzeption des neuen Ortungssystems, dessen Funktion sehr stark mit der eines Zugbeeinflussungssystems verknüpft ist, durchzuführen. Unterschwellig wird leider die Verbindung eines Ortungssystems zu einem Fahrwegbeeinflussungssystem vorausgesetzt und dadurch häufig außer Acht gelassen. Eine freie Sicht auf die essentiellen Anforderungen an ein solches System wird versperrt.

Die vornehmliche Aufgabe besteht in der strukturierten Analyse bereits vorhandener Ortungssysteme bzw. von Teilfunktionen der Zugbeeinflussungssysteme, um deren essentielle Anforderungen herauszuarbeiten.


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