TU Braunschweig

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Flugmesstechnik

SFB 420 "Flugmesstechnik",
Teilprojekt C 3 "Konfiguration und Dynamik von Multisensorsystemen"

Projektbearbeiter: Alexander Mircescu, Harald Schrom, Lorenz Däubler
Auftraggeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektpartner: Technische Universität Braunschweig - Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze (IDA),
Institut für Flugmechanik

Ziel des SFB 420 Flugmesstechnik war es, die Genauigkeit von Flugzustandsmessungen zu erhöhen. Dies sollte durch Verbesserung des Messaufbaues und vor allem durch Modellierung der Messfehler und deren Korrektur mit einem echtzeitfähigen Bordrechensystem erreicht werden. Die Projektbereiche A und B befassten sich mit der Erforschung neuartiger Sensortechnologien für die hochpräzise Messung von Luft-, Bahn- und Feldgrößen. Projektbereich D war für die Planung und Durchführung von Flugversuchen zuständig. Der Projektbereich C hatte die Aufgabe, geeignete Fehlermodelle für die einzelnen Sensoren auf der Grundlage physikalisch-technischer Erkenntnisse über das Multisensorsystem zu erstellen und war für die Konfiguration eines echtzeitfähigen Rechensystems verantwortlich, das die Korrektur der Messdaten mit fehlermodellbasierten Berechnungsverfahren ermöglicht. In diesem Zusammenhang verfolgte das Teilprojekt C3 mehrere Einzelziele, die unter zwei großen Teilthemen subsumiert werden können:

Teilthema I:

Konfigurationsmöglichkeiten von Rechensystemen für die Flugmesstechnik
Teilthema II:
Analyse und Korrektur der Dynamik von Multisensorsystemen
Für das Teilthema I wurden die Anforderungen an das Rechensystem und die verwendeten Verarbeitungs-, Speicher- und Kommunikationskomponenten analysiert und darauf aufbauend ein geeignetes Funktions- und Architekturkonzept entwickelt. Zur präzisen Beschreibung des aus den orthogonalen Ressourcen Speicher, Verarbeitung und Kommunikation bestehenden Rechensystems konnte die Metrik einer 5-dimensionalen Raumzeit mit den Dimensionen Raum, Zeit und Kausalität erarbeitet und zu Partitionierungszwecken eingesetzt werden. Schließlich wurde ein Hardware/Software-System, das die ermittelten Anforderungen erfüllt, aus Mitteln der Grundausstattung angeschafft und in Betrieb genommen. Für das Teilthema II wurden die grundsätzlichen Möglichkeiten zur Modellierung eines Multisensorsystems analysiert und geeignete Korrekturalgorithmen zur Kompensation der Systemdynamik erarbeitet.


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