TU Braunschweig

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InduktivLaden

Schaufenster Elektromobilität - Induktives Laden für Bus und Taxi in Braunschweig - InduktivLaden

Projektbearbeiter: Tamás Kurczveil, Rasmus Rüdiger
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Projektpartner: Braunschweiger Verkehrs-AG,
Bombardier Transportation,
Technische Universität Braunschweig - Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen,
Technische Universität Braunschweig - Institut für Hochspannungstechnik und elektrische Energieanlagen (elenia),
BS/Energy

Es soll der Betrieb infrastrukturgestützter Ladung mit Fahrzeugen außerhalb des öffentlichen Personennahverkehrs demonstriert werden. Ziel ist eine Ausschöpfung der in Haltebuchten des Busverkehrs untergebrachten induktiven Ladeeinrichtungen durch Untersuchung und Implementierung weiterer Nutzungsmöglichkeiten, um eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Gesamtverkehrs zu erzielen.

Als vorrangiges Potenzial eignet sich die Untersuchung von Fahrzeugen mit regelmäßigen Umläufen und definierten Routen, wie z. B. Müllfahrzeuge oder Fahrzeuge des Kurier-, Express- und Paketdienstes. Sie zeichnen sich durch ein hohes Einsatzprofil und vorwiegend feste Umlaufpläne mit konstanter Betriebsfrequenz aus. Mit der Einbindung entsprechend ausgestatteter Realfahrzeuge in den Verkehr und die Ladeinfrastruktur können somit Simulationsergebnisse in einem repräsentativen Anwendungsfall erprobt und optimiert werden. Zur Umsetzung der betrieblichen Koordination, wie beispielsweise Bevorrechtigungen und Integration des Individualverkehrs soll auf die Ergebnisse des Projektes emil (Anwendung induktiver Energieäbertragung im öffentlichen Personennahverkehr) zurückgegriffen werden.

Es ist beabsichtigt, ein Fahrzeug mit Elektroantrieb und der notwendigen Messtechnik zu beschaffen und entsprechend aus- bzw. umzurüsten. Auf diese Weise können verschiedene Fahrprofile gefahren und die Rückwirkung auf den öffentlichen und Individualverkehr experimentell untersucht werden. Die auf dieser Basis generierten Datensätze lassen eine belastbare Hochrechnung auf größere Fahrzeugflotten und ihre Rückwirkung auf den Betrieb des allgemeinen Straßenverkehrs erwarten.


http://www.iva.ing.tu-bs.de?iT=4_519&projectId=491