TU Braunschweig

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CargoRail

Strategien zur Verlagerung von Güterfernverkehr von der Straße auf die Schiene

Projektbearbeiter: Imma Braun, Jörn Drewes
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
TÜV Rheinland Akademie GmbH - Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen
Projektpartner: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) - Institut für Verkehrsforschung,
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - Institut für Verkehrssystemtechnik,
Universität Hannover - Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb (IVE)

Hochentwickelte Volkswirtschaften sind eng mit der Nutzung funktions- und leistungsfähiger Transportsysteme gekoppelt. Der Welthandel der international verflochtenen Volkswirtschaften, arbeitsteilige Wirtschaftsformen und liberalisierte Transportmärkte führen zu einem weiterhin stark anwachsenden Transportbedarf. Laut Prognose findet dieses Wachstum aber hauptsächlich auf der Straße statt, was zu einer zunehmenden Belastung der Straßen und einer Beeinträchtigung der Umwelt führt. Um diesem Trend entgegenzuwirken müssen Strategien für eine effizientere Nutzung der Schiene sowie zur Optimierung von Transporttechnik und -organisation entwickelt werden.

Im Projekt CargoRail soll ausgehend von der politischen Zielstellung möglichst große Teile des Güterfernverkehrs von der Straße auf die Schiene zu verlagern die Frage beantwortet werden, wie viel zusätzlicher Güterverkehr auf der Grundlage der bestehenden Planungen in den nächsten 15 bis 20 Jahren von der Schiene aufgenommen werden könnte. Ausgangspunkt ist die visionäre Idee, 50% des gesamten Gütertransportaufkommens von Straße und Schiene auf der Schiene zu transportieren. Ziel ist, anhand eines Vergleiches der Transportprozesse auf Schiene und Straße sowie unter Berücksichtigung der Transportanforderungen der Kunden Ansatzpunkte zu identifizieren, wie eine so große Steigerung des Güterverkehrs auf der Schiene erreicht werden könnte und mittels simulativer Untersuchungen die Aufnahmefähigkeit des Schienennetzes für diese Gütermengen zu bewerten.


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